Wer sich dazu entschlossen hat, Freifallaufnahmen zu machen, gleichgültig ob Fotos, Videos oder auch beides, dem sollte bewusst sein, dass er damit auch ein größeres Unfallrisiko eingeht. Nicht nur durch die eingeschränkte Sicht und die mangelnde Übersicht (man fixiert ja das zu filmende Objekt und hält keine Umschau mehr) können Gefahrensituationen entstehen.
Beim Fotografieren im Freien Fall sind grundsätzlich alle Dinge zu beachten, die man auch beim "normalen" Fotografieren zu beachten hat. Bei Vielem muss man allerdings Kompromisse eingehen. Das fängt schon beim Kauf der Kamera an.
Währen des freien Falls ist die Kamera auf den Helm montiert und deshalb natürlich nicht für Einstellungen zugänglich. Man schaut nicht durch den Kamerasucher hindurch und sieht deshalb auch nicht Blendenwerte und Belichtungszeiten im Display. Es ist also nötig, eine fest voreingestellte Kamerakonfiguration zu wählen, die in allen Situationen zum guten Bild führt.
Die meisten Fehler werden aber nicht bei den Voreinstellungen gemacht, denn diese geschehen am Boden und man hat viel Zeit. Viel häufiger sind Fehler, die in der Luft gemacht werden, die einem wegen des Zeitdrucks und der erhöhten Adrenalinausschüttung oft gar nicht bewusst werden.